Defi-Schulung

Mitarbeiter informieren sich über Erste-Hilfe-Maßnahmen

Als regionale Genossenschaftsbank hat die Raiffeisenbank am Rothsee eG bisher in den Geschäftsstellen Allersberg, Heideck und Meckenhausen ein AED-Gerät installiert. Da es nicht nur um die Anschaffung der AED-Geräte geht, sondern auch darum, die Menschen zu bewegen, sie im Notfall einzusetzen, haben sich die Mitarbeiter von Ludger Harbke von "erste hilfe allersberg" schulen lassen. Es erfolgte eine "Erste-Hilfe-Unterweisung" und anschließend gab es Informationen zur Handhabung des Defibrillators. Wir danken Herrn Ludger Harbke, der uns in der Vergangenheit bei Schulungen und der Beschaffung der AED-Geräte unterstützt hat.

Herzdruckmassage: Hauptsache drücken!

Eine Herzmassage zu machen, das ist leicht dahingesagt. Im Ernstfall aber trauen sich viele nicht an einen Notfallpatienten heran, weil sie sich an die im Erste-Hilfe-Kurs gelernte Druck-Stelle nicht genau erinnern und auch vergessen haben, in welchem Rhythmus man abwechselnd drücken und beatmen soll. Außerdem gibt es die Hemmschwelle, einem fremden Menschen Luft einzublasen.

Aufgrund durchgeführter Studien lautet derzeit die Empfehlung bei einem Notfall: „Die Beatmung ist zweitrangig. Durch das Drücken des Brustkorbs wird genug Luft hin und her bewegt. Viel entscheidender ist, dass man drückt.“

Bei der Herzmassage kann ein AED (Automatischer Externer Defibrillator), im Volksmund auch „Defi“ genannt, sehr hilfreich sein. Er kann von jedem Ersthelfer bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand angewendet werden. Das Gerät hat eine Sprachsteuerung und führt selbstständig eine Diagnose am Patient durch. Die AED-Geräte hängen meist an frei zugänglichen Gebäuden. Im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands kann mit Hilfe dieses Geräts das lebensbedrohliche Kammerflimmern bekämpft werden. Das Gerät sollte möglichst in den ersten drei Minuten eingesetzt werden, da die Herzmassage beim Kammerflimmern so rasch wie möglich erfolgen muss.